Montag, 25. August 2008

Los Angeles - Stadt der Stars

Tach die Damen und Herren

In L.A. hatten wir das Hotel gleich um die Ecke von Hollywood. Die U-Bahn erlaubte uns auch ohne Auto mal wegzugehen und so erkundeten wir die Downtown und den Walk of Fame. Während wir mit Blick auf den Boden geheftet, die Namen der Stars auf den Sternen entziffernd die Strasse entlangschlenderten mussten wir feststellen dass es auch schönere Prachtstrassen geben kann als diese. Aber spannend und cool wars allemal. Stefan meinte erneut Britney gesehen zu haben, mehr als der Stern war da aber trotzdem nicht drin.









Die Innenstadt von L.A. besteht nur so aus Gegensätzen: Hochhäuser in der einen Ecke, alte und verlotterte Häuser in der anderen; Hispañoles und Afro-Amerikaner in Gebieten gleich neben der High-Society des Bankenviertels der nordeuropäisch geprägten Leute, doch alles irgendwie getrennt für sich. Kaum aus dem Zentrum raus ist es auch bei Tag bestimmt nicht jedem mehr so wohl, da viele ärmliche Menschen in den Strassen sitzen und, wenn man den Menschen zuhört, überall von einem imaginären "Enemy" gesprochen wird. Dies wohl, da zwischen vielen Gangs und ethnischen Gruppen grosse Spannungen vorhanden sind.



Der Legende von Baywatch sind wir auch auf die Spur geganen und haben die Strände von Malibu besucht. Passend und erfreulich sind uns tatsächlich viele Rettungsschwimmer, Boote, Hubschrauber und Lifeguard-Jeeps begegnet. Besonders gefallen haben uns die donnernden Wellen, die ganz nah am Strand brechen und einen so richtig "verhudlen" können.

Am letzten Tag waren wir in einem Freizeitpark mit unglaublich coolen Achterbahnen. So sitzt man bei den Besten nicht einfach in einem Wagen, sondern hängt und dreht im Bügel angeschnallt rückwärts auf dem Kopf zwischen Flammen hindurch, fühlt sich wie ein Düsenjet oder wird in ungeheurem Tempo in die Höhe geschleudert, nur um noch schneller wieder den Weg nach unten anzutreten. Kurz gesagt: uns hats gefallen!

Mittwoch, 20. August 2008

San Francisco

Im Vergleich zu allem vorher wars hier gleich ein ganzes Stück kälter. Der erste Abend war sogar neblig, aber trotz unwirtlichen Verhältnissen entschlossen wir uns die Stadt im Auto zu erkunden. Was auf dem Plan meist sehr einfach ausgesehen hat wurde zu einer Berg- und Talfahrt vom gröbsten. Dazu kommt noch, dass es hier viele Einbahnstrassen gibt. Fahrer Stefan und Kartenleser Andi waren aber ein gutes Team und so fanden wir auch über steil ansteigende und abfallende Strassen kreuz und quer durch die Stadt zu unserem Motel zurück.




Für die ganzen Sehenswürdigkeiten kam dann die Sonne am nächsten Tag hervor: Russian Hill, Coit Tower, Chinatown, Treasure Island, Twin Peaks und das ganze Stadtzentrum mit Hochhäusern lag in schönstem Sonnenlicht. Lediglich die Golden Gate Bridge wollte nicht aus dem Nebel hervortreten. Mit laut aufgedrehter Musik drübergefahren sind wir trotzdem wie geplant. Mal sehen ob wir heute das ganze bei schönem Wetter wiederholen können.


Sonntag, 17. August 2008

Death Valley und Yosemite Nationalpark


Hey Leute

Wir sind jetzt in San Francisco und haben bis hierhin wieder sehr viel erlebt. Nachdem wir halb Las Vegas umrundet hatten bogen wir schliesslich in die felsigen Täler von Nevada ein. Rote Berge, staubiger Boden und einsame Landstrassen zeichneten das Bild. Je mehr wir in den Death Valley-Nationalpark kamen, desto spärlicher wurden die Pflanzen und immer weniger Autos begegneten uns. Andi setzte sich dort für eine gute Strecke auch mal ans Steuer und es machte ihm einen riesen Spass :)



Tankstellen und Natelempfang waren nicht mehr vorhanden und so waren wir für lange Zeit auf uns und die Landstrasse beschränkt. Beim Verlassen berüchigten Todestales dämmerte es bereits und die Benzinvorräte schwindeten bedrohlich. Sonnenuntergang wie auch Mondlicht auf den Bergrücken beeindruckten uns gewaltig. Doch die Rufe von Koyoten als auch Schauermärchen über Banditen liessen uns dann das Gaspedal unerlaubt fest nach unten drücken.



Mit letztem Mut und Benzin erreichten wir Lone Pine, ein verlassenes Örtchen an der Landstrasse. Zimmer zum Übernachten hatten sie zwar keines mehr für uns, dafür aber ein umso gemütlicheres Restaurant fürs Nachtesssen.
"Äckegstabi" (Für Solothurner und andere Fremdlinge: Nackenschmerzen)
und Ringe unter den Augen zeugten von der unbequemen Nacht im Auto. Frühmorgens setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren durch den wunderschönen Yosemite Nationalpark hierhin.

Las Vegas - Stadt des Entertainments

Hallo zusammen

nachdem wir in unsere sieben Sachen gepackt haben sind wir nach Las Vegas gereist und die Fahrt hat doch länger gedauert als wir gedacht haben. Die Strassen durch die heisse Wüste (bis zu 45° C) zogen sich nämlich ziemlich dahin. Dafür begegneten uns auch viele Trucks und Harley-Fahrer :)



Als wir von der staubigen Landstrasse auf den Freeway in Las Vegas eintrafen, wurde Stefan am Steuer schon etwas mulmig zumute, wir waren ja schliesslich noch nie vorher auf einer 8-spurigen Schnellstrassse unterwegs. Andi würde jetzt aber einwenden: "das het emu passt" und ja, eigentlich stimmts, wir haben unser Hotel ohne Probleme gefunden. So sind wir denn mit unserem Cabrio - übrigens haben wir auf Grund der Hitze das Dach dann doch oben gelassen - beim Hotel eingetroffen und wow, wir dachten echt, wo sind wir denn hier gelandet? Überall leuchtete es golden und man konnte meinen, wir hätten ein 5-Sterne-Hotel gebucht. So haben wir eingecheckt und unsere Zimmer bezogen. Man musste übrigens zuerst durch das ganze hoteleigene Casino schlendern um zum Aufzug zu gelangen. Ob das wohl Absicht war? ;)

Während der 4 Tage in Las Vegas haben wir soviel cooles erlebt, dass wir hier nur einige Dinge erwähnen möchten, wir müssen uns selbst noch von der ganzen glitzernden und blinkenden Reizüberflutung erholen :) Als wir am ersten Abend die Stadt erkundeten haben wir gemerkt, dass diese tatsächlich fast ausschliesslich aus Casinos besteht aber dennoch viel zu bieten hat. Das Beste dürfte wohl sein, und da sind wir uns einig, dass alle Drinks in der Stadt völlig kostenlos sind oder nur 1 Dollar kosten :)
Von Las Vegas aus haben wir zweimal die Gegend um den Grand Canyon besucht. Einmal gings zum Hoover Staudamm und ein ander mal and den See zum baden.
Die Stadt war heiss, die Nächte lang und den krönenden Abschluss gaben wir uns auf der ultimativen Achterbahn des New York-Casinos.

Sonntag, 10. August 2008

Ankunft in Santa Monica (Los Angeles)



Der Flug war lang, die anderen Passagiere nett bis nervig und die Ankunft im gelobten Land zwar erfreulich, aber alles andere als herzlich. Wir wurden bei der Passkontrolle gleich angeschnauzt. Bei Stefan: "I didn't ask you for New York, I asked you how long are you here, and here means in the USA! So, HOW LONG DO YOU STAY HERE, DID YOU UNDERSTAND ME OR WHAT'S WRONG WITH YOU?"
Bei Andi: "Have you got any problem with the way I do my work or do you need to get attention from somebody at the bagage claim?"
(Muss denn ein einfacher Wink zu Stefan gleich so einen Ton auslösen?) Einig waren wir uns, dass die Typen dort den Verleider am Job haben müssen. Oder wars der Neid um unseren Urlaub?;)



Motel und unser Mustang Cabrio passen uns sehr gut und am ersten Tag haben wir gleich mal Santa Monica unsicher gemacht. Mit lauter Musik sind wir durch Palmenalleen gecruist und haben den superbreiten Strand kennengelernt. Nicht nur der feine Sand und die gäbigen Wellen haben unsere Blicke auf sich gezogen, nein, auch die vielen Blondinen waren, wohl erzogen ausgedrückt, ansehnlich :) Stefan hat natürlich zuerst gleich behauptet, er habe Britney gesehen, dies war wohl aber nichts als blosses Wunschdenken.














Wieder im Motel angekommen konnten wir es nicht lassen, ständig unser Auto zu knipsen oder natürlich hier um Blog zu berichten :) Vorgenommen haben wir uns für heute Abend noch, gut essen zu gehen und das Partyleben in Santa Monica zu entdecken. Jo, dann sagen wir mal tschüss und wir melden uns wieder. CU


Dienstag, 29. Juli 2008

am Samstag 9.8.08 geht's los!














Wer hätte es gedacht, die Zeit zwischen Buchen und Abreisen ist beinahe um. Aus den über 2 Monaten Bangen sind jetzt noch 9 Tage geworden. 9 Tage, richtig, dann geht’s los. Bisher haben wir die wichtigsten Vorbereitungen getroffen: Die Flüge sind gebucht, das Auto (ein Mustang Convertible) reserviert und die Koffer warten darauf bepackt zu werden, was wir allerdings für den ganzen Monat alles mitnehmen, wissen wir noch nicht.

Wisst ihr eigentlich schon, wo es hingeht? Zugegeben, wir haben es sicherlich schon allen 100x erzählt, dennoch können wir es uns nicht verkneifen, es nochmals zu sagen :-) Unsere Reise geht über New York nach Los Angeles in den Staat Kalifornien. Dort werden wird Kalifornien und Nevada unter die Lupe nehmen, die wichtigsten Partystädte wie Las Vegas und LA erkunden, San Francisco bewundern („äbe genau wäge däm“) und andere Städte wie Santa Monica, San Diego, Santa Maria und Teile Mexicos bereisen. Auch wollen wir Sehenswürdigkeiten wie der Grand Canyon, den Yosemite Nationalpark oder das Death Valley nicht ungesehen lassen…und dies alles mit unserem Mietwagen. Wollen wir mal hoffen, dass die inklusive Kilometer reichen werden :-)

Naja, wenn es die Zeit zulässt, werden wir uns zumindest regelmässig hier melden und über interessante Neuigkeiten berichten. Bis dann, und man liest sich. See you.


ab 9.08.08: Abflug Zürich nach Los Angeles
9.08.08 - 11.08.08: Aufenthalt in Santa-Monica
12.08.08 - 15.08.08: Partyspas in Las Vegas
16.08.08 - 17.08.08: Reise nach San Francisco & Yosemite
18.08.08 - 20.08.08: Erkundung von San Francisco
21.08.08-25.08.08: Aufenthalt in Los Angeles
26.08.08 - 01.09.08: San Diego & Mexico